Für die Ausbildung zur Erzieherin musste unsere Florentina mit einer Kindergruppe ein themenbezogenes Projekt durchführen. Für Florentina war sofort klar, dass die Kinder aktiv mit in die Gestaltung des Projektes einbezogen werden, um so das partizipative Arbeiten mit den Kindern zu fördern.
So traf sich die Kleingruppe zu einer Kinderkonferenz, in welcher Florentina den Kindern altersgerecht erklärte, was ein Projekt überhaupt ist.
Die Kinder haben schnell eigene Ideen gehabt, zu welchem Thema das Projekt durchgeführt werden soll. Im Endeffekt haben die Kinder dann für das Thema „Baustelle“ abgestimmt.
Im ersten richtigen Angebot haben die Kinder ein Plakat gestaltet, welches in jeder weiteren Einheit hinzugezogen und ggf. erweitert wurde. Die Kinder haben typisches Werkzeug und Ausrüstung, die auf einer Baustelle von Nöten sind, von unwichtigen Gegenständen getrennt und die wichtigsten Sachen aufgeklebt. Die Kinder konnten bereits hier schon sehr viel Vorwissen einbringen.
Im darauffolgenden Angebot konnte jedes Kind einen individualisierten Baustellenhelm anfertigen (natürlich auch mit Glitzer, wie sollte es anders sein ;)). Da ein Helm auf einer Baustelle absolut elementar ist, wurde er für die weiteren Angebote natürlich aufbewahrt und mit einbezogen. Die Kinder konnten sich kreativ austoben, sodass am Ende ganz unterschiedliche Helme entstanden sind, auf die die Kinder sehr stolz waren. 🙂
Im dritten Angebot konnten die Kinder aus verschiedenen Kartons ein Haus bauen. Mithilfe von Kartonschrauben konnte ein stabiles Häuschen erschaffen werden. Besonders schön hierbei war, dass die Kinder zusammenarbeiten mussten, damit das Haus groß und stabil ist.
Im letzten Angebot, zu dem Florentinas Lehrer eingeladen war, fanden die Kinder in der Turnhalle eine richtige Baustelle vor. Mit viel verschiedenem Werkzeug und Materialien konnten sich die Kinder eine Stunde lang intensiv beschäftigen. Auch hierbei war ein toller Zusammenhalt der Kinder erkennbar. 🙂
Da die Baustelle bei den Projektkindern so toll angekommen ist, durften im Anschluss auch die anderen Kinder auf der Baustelle werkeln und experimentieren. Die Kinder hatten unheimlich viel Spaß.
Während des Projektes wurde deutlich, wie wichtig jeder Einzelne für das Endergebnis war, wodurch noch innigere Freundschaften entstanden sind. Auch wir großen Hubertis konnten noch einiges dazulernen, die Kinder waren in Sachen Werkzeug auf jeden Fall um einiges fitter als wir. 🙂